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Ihr wollt wissen, wie es zu meiner ES kam?

 

Nunja, alles begann im Alter von 16 Jahren ungefähr...ich war weiblicher als andere in meinem Alter, aber trotzdem schlank. Ich besaß ein sehr gesundes Selbstbewusstsein...

Irgendwann gab es allerdings familiäre Probleme, ich zog mich zurück, fühlte mich nicht mehr wohl, wollte absichtlich zunehmen um Proportionen auszugleichen. Nach anfänglichem "normalen" Essen hatte ich des Öfteren einen FA mit Folgen...anfangs konnte ich noch nicht zur Toilette rennen, weil ich mich selbst ekelte, aber es wurde immer öfter. Zugenommen habe ich trotzdem: bis auf mein Höchstgewicht von 67 Kilogramm!

Mir riet irgendwann jemand doch einmal zu Weight Watchers zu gehen. Gesagt, getan! Ich hatte Erfolg! Und wie! Fast 20 Kilogramm nahm ich ab, fühlte mich mit jedem Kilo weniger wohler...bis zu meinem niedrigsten Gewicht von 48 Kilogramm. Auch damit fühlte ich mich wohl, aber nur wenige Wochen. Ich hatte keine Erfolge mehr...

Ich ließ mich gehen, verlor mein selbstbewusstsein komplett, traute mir nichts mehr zu, konnte nicht mehr vor Leuten reden, hatte massive Probleme in meiner Ausbildung, fing an mich selbst zu verletzen und fehlte schließlich einige Monate. Bis ich meinte ich hätte es nun verstanden. Ich raffte mich selbst wieder auf...und es ging auch eine Weile gut. Aber nie mit dem Selbstbewusstsein von früher.

Ich nahm wieder eine Kilos zu, es war okay, aber nie fühlte ich mich wirklich wohl.

Ganz schlimm wurde es dann im letzten Jahr, mit 21...Probleme auf der Arbeit und in der langjährigen Beziehung, Stress, Verkaufsdruck und und und...

Folge: erneuter erfolgreicher Wunsch abzunehmen, mehrmaliges SVV, Arbeitsunfähigkeit, chronische Kopfschmerzen - um nur das Wichtigste aufzuzählen. Die ES stand aber gar nicht sooo sehr im Vordergrund. Meine ES tritt nur auf, wenn es mir anderweitig schlecht geht...denn dann will ich wenigstens gut aussehen und Erfolg haben indem ich abnehme.

Nun war ich im Februar sechs Wochen zur Reha. Da ich ganz leichtes Untergewicht hatte und dort ein BMI von 20 verlangt wurde, musste ich zunehmen. Leider wollte mein Körper mehr als ich musste...Ich habe knapp 5 Kilogramm zugenommen und fühle mich nach der Reha schlechter als vorher. Also werde ich wieder abnehmen...

 

...um mich besser zu fühlen

...um wieder vernünftig in meine Sachen zu passen

...um Erfolg zu haben

...um Aufmerksamkeit zu bekommen

 

 

Ich will immer perfekt sein, egal um was es geht. Mit dem Zweitbesten gebe ich mich nicht zufrieden...Ich vergleiche mich dauernd mit anderen und sehe nur die, die "besser" sind und denke es wären viele...

Durch diesen Perfektionismus übernehme ich mich oft selbst, will alles unter einen Hut bekommen, nehme mir keine Zeit mehr für mich. Aber ist dieser Perfektionimus, das Streben nach dem Besten nicht genau mein "Ich"?

Woher das kommt? Nunja, Gründe gibts da viele:

  • Trennung der Eltern im Alter von 5 Jahren, Vater interessierte sich nicht für mich trotz räumlicher Nähe, kann keine Liebe zeigen, Kontakt kommt meist durch mich selbst. Aber ich bin doch das "Kind"?!
  • langjähriger Lebensgefährte meiner Mutter: gleiches Spielchen. Null Interesse trotz Zusammenlebens. Nach Trennung (ich war 14) hatten wir besseren Kontakt, bis er eine eigene Tochter bekam. Seitdem bin ich abgeschrieben.
  • Mutter hatte wechselnde Partner, immer neue Menschen, habe mich nicht mehr zu Hause gefühlt
  • Eifersucht auf Tochter der Freundin meines Vaters (die sind mittlerweile 12 Jahre zusammen und die Tochter lebt bei denen, hat also das Familienleben das ich nicht hatte)
  • Mutter hatte jungen Freund, er war damals 22, ich 17! Kam damit nicht klar, fühlte mich unverstanden, bin mit 17 ausgezogen
  • Habe mit meinem Freund zusammengelebt, viereinhalb Jahre. Er hatte gute Seiten, aber hat mich oft "kleingemacht", sagte mir gleich am Anfang der Beziehung er stehe normalerweise auf dünne Blondchen (ich damals braunhaarig und 68 kg)...super! Sagte mir oft ich sei blöd (meinte es als Spaß, aber es kam DAUERND). Ich habe das irgendwann verinnerlicht...Hat mich mit Haushalt, etc. alleine sitzen lassen. Ich hab das meiste Geld verdient, den Haushalt geschmissen, mich um FInanzen gekümmert und noch eine zweite Ausbildung per Fernschule neben dem Vollzeitjob gemacht! Null Unterstützung durch ihn...



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